Der Brauprozess

Unsere Brauerei ist ein konsequenter Verfechter des Bayerischen Reinheitsgebots von 1516. Wir brauen daher unsere Biere nur nach dessen Vorgaben aus Wasser, Malz und Hopfen.

Malzlagerung

Für die Malzlagerung stehen fünf Malzsilos zur Verfügung. Das Malz gelangt über Schwingsieb, Steinausleser und Aspirateur mit Düsenfilter in den Schrotrumpf und anschließend zur Schrotmühle.

Würzeherstellung

Für die Würzeherstellung stehen ein Fünf-Geräte-Sudwerk mit Maischbottich, Maischbottichpfanne, Läuterbottich, Würzevorlauftank, Würzepfanne und ein Expansionsverdampfer für die Würzekochung zur Verfügung.

Maischen

Bei der Würzeherstellung ist der wichtigste Vorgang das “Maischen“. Beim Maischen wird das geschrotete Malz mit Wasser vermischt (vermaischt), um die Stärke im Malzschrot zu lösen und in Malzzucker umzuwandeln.

Abläutern

Beim anschließenden “Abläutern“ im Läuterbottich werden dann die unlöslichen Bestandteile, die Treber, abgetrennt, wobei die Treber hier selbst als eigentliche Filterschicht fungiert. Die blanke Würze kann in die Würzepfanne bzw. den Würzevorlauftank ablaufen.

Würzekochung

Anschließend erfolgt die “Würzekochung“ im Schonkochverfahren. In Phase 1 wird die Würze in der Würzepfanne heiß gehalten und nicht mehr gekocht. Dies dient der Sterilisation, der Bitterstoffisomerisierung und dazu werden Geschmacks- und Aromastoffe gebildet und Eiweißstoffe reduziert. Im Whirlpool werden die beim Heißhalten ausgefallenen Eiweiß- und Hopfenbestandteile, der Heißtrub, ausgeschieden. In Phase 2 werden im Expansionsverdampfer unerwünschte Aromastoffe ausgetrieben und der Stammwürzegehalt eingestellt. Danach wird die fertige Würze abgekühlt und ist bereit für die Hauptgärung im Gärkeller.

Gärung

Beim so genannten “Anstellen“ im Gärtank wird der Würze Hefe beigegeben und der Gärprozess setzt ein. Dabei entsteht aus den vergärbaren Zuckern der Würze Alkohol und Kohlensäure. Nach der Hauptgärung wird das Jungbier in den Lagerkeller “geschlaucht“. Während der Lagerung, der Nachgärung und Reifung, reichert sich das Jungbier mit Kohlensäure an. Damit sich die Kohlensäure im Bier bindet, erfolgt die Lagerung unter Druck.

Filtration

Bei der anschließenden Filtration werden die untergärigen Biere tiefgekühlt und nach einer Sauerstoff und CO2-Messung mittels eines Separators vorgeklärt. Die eigentliche Filtration erfolgt durch den nachgeschalteten Kieselgurfilter. Die fertigen Biere werden anschließend in den Drucktanks für die Abfüllung in die jeweiligen Gebinde bereitgehalten.